Wednesday, March 24, 2010

Post-Prüfungsleben & Echo der Hoffnung

Die Prüfung liegt nun eine Woche und einen Tag hinter mir und langsam wird es Zeit, darüber zu schreiben. Es ist nicht ganz so gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe, da ich sehr nervös war (aufgeregter als sonst - ich hoffe, bei der nächsten Prüfung ist es nicht noch schlimmer!). Mit einer Frage hat mich der Prüfer dann auch noch aus dem Konzept gebracht: Ich gab die richtige Antwort (ich habe später nachgelesen, ich habe quasi die Prüfungsliteratur Wort für Wort wiederholt), aber er hat es wohl falsch verstanden... Naja, insgesamt habe ich das Gefühl, dass die Prüfung sich nur auf einen relativ kleinen Ausschnitt des Stoffes bezog und ich bei einer breiteren Abfrage vermutlich besser abgeschnitten hätte... Jaja, hätte, hätte, Fahrradkette ;-) Ich kann sie wiederholen, um mich zu verbessern, was im Moment auch in einem entlegenen Winkel meines Hirns rumschwirrt, aber das hängt ganz von der Arbeit im kommenden Semester ab. Ich habe meinen Stundenplan zwar schon entrümpelt, aber einige Brocken sind doch noch drin... Aber bis Semesterstart ist ja auch noch ein bißchen Zeit.
Dies bringt mich nun zum eigentlichen Postthema: Freizeit! Fast. In der Prüfungsvorbereitung habe ich einiges aufgeschoben, z.B. so schöne Sachen wie die Steuererklärung oder Arbeiten, aber auch wirklich tolles, wie z.B. "Echo der Hoffnung", den siebten Band der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Wem dies nichts sagt, hier zwei Dinge dazu:

1. Link zur Inhaltsangabe des 1. Bandes. Ich gebe zu, sie klingt ein bißchen kitschig und es ist teilweise auch so, aber ungemein fesselnd und auch sehr humorvoll. Mit der Zeit und den Seiten schließt man die Figuren jedoch sehr ins Herz und erträgt es dann stoisch, wenn es schon wieder um Brustwarzen geht. (Kenner der Serie wissen Bescheid ;-)

2. Die Bücher sind alle dick - sehr dick. Ich habe soeben ein gebundes Buch, Kantenlängen 15 x 23 cm, 1014 Seiten, geschätztes Gewicht: 1 kg, beendet, was mich den Großteil des Schlafes der Nächte seit Sonntag sowie den gesamten heutigen Tag bis auf etwa vier Stunden gekostet hat. Aber es hat sich gelohnt! Meiner Ansicht nach ist es zwar nicht das beste Buch der Reihe (der 1. Band war super!), aber ich habe so lange auf Neues aus dem 18. Jahrhundert in Amerika bzw. dem 20. Jahrhundert in Schottland gewartet, dass es ein Genuss war, wieder in diese Welt einzutauchen.
In weiser Voraussicht hatte ich vor einigen Monaten die ersten sechs Bände nochmal gelesen, was ich nur weiterempfehlen kann, denn es geht SOFORT weiter in der Geschichte und dazu mit geschätzten acht Erzählsträngen, sodass man sich relativ gut auskennen sollte, ansonsten fängt man unwiderruflich an, in den vorherigen Büchern zu blättern... Zusammenfassend war es einfach herrlich, sich einmal wieder richtig in ein Buch zu vertiefen und das auch noch den ganzen Tag lang!

Aber wie oben schon erwähnt, habe ich auch Arbeit aufgeschoben... daher nun ein schnelles Ende hier, um die dann morgen gut erledigen zu können...

1 comment:

  1. Ach ja, wie schon gesagt, mach Dir Deine Gedanken und entscheide Dich dann. Im Prinzip ist es ja eigentlich schon mal gut gelaufen, und wenn Du doch noch Lust draufkriegst, Dich der Sache erneut zu stellen: nur zu, Dir kann ja nichts mehr passieren :)
    Ich wünsch Dir schöne, entspannte Restferientage und habe Dich bei mir auch schon verlinkt.
    Schön hast Du es hier - ich muss gleich mal noch ein bisschen stöbern...

    P.S.: Bücher, die einen so mitreissen, sind toll. Ich hatte bei den ersten Teilen der Highland-Saga sehr ähnliche Erfahrungen und bei den Säulen der Erde ging es mir in der Erstlesung genauso :) Trudi Canavan hat in der Priester-Magier-Götter-Reihe einen ähnlichen Suchtfaktor kreiert :)

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